Kunsttherapie-Weiterbildung

Die modular aufgebauten Weiterbildungseinheiten der Akademie artig vermitteln den Teilnehmenden kunsttherapeutische Kompetenzen, die für die Ausübung der jeweiligen Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitsfeldern, der eigenen Berufspraxis, wie z.B. in präventiver und rehabilitativer Medizin, der Kinder- und Jugendhilfe, der Altenarbeit sowie Sozial- und Behindertenhilfe nötig sind. Im Rahmen der Weiterbildung ergänzen sich Kunstpraxis (das Entwickeln eigener bildnerischer Ausdrucksmöglichkeiten), kunsttherapeutische Theorie und Methodik zu einem ganzheitlichen Ausbildungskonzept, das sich an den Werten des humanistischen Menschenbildes orientiert.

Die berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich der prozess- und ressourcenorientierten Kunsttherapie erstreckt sich über einen Zeitraum von 2 Jahren. Sie setzt sich aus einem Basis- und einem Aufbaumodul zusammen. Jedes Modul enthält 10 Seminarwochenenden. Die Module können nur zusammen gebucht werden.

 

Weiterbildung in prozess- & ressourcenorientierter Kunsttherapie

  • Wissenschaftliche Grundlagen
  • Künstlerische Praxis
  • Kunsttherapeutische Praxis
  • Aktive und rezeptive Methodik

Das Basismodul  vermittelt über 10 Wochenenden ( je 16 Std.) die Grundlagen kunsttherapeutischer Theorie und Praxis. Das Weiterbildungskonzept verbindet vielfältige Inhalte aus den Bereichen der Kunsttherapie, Kunst, Psychologie, Psychiatrie, Kinderzeichnungsforschung, kunsttherapeutische Methoden mit rein künstlerischen Seminaren  (Malerei, Ton, Trickfilm etc.). Eine enge Arbeitsgemeinschaft mit praktizierenden Kunsttherapeuten in unterschiedlichsten Arbeitsfeldern im Bereich der kreativen Therapien gewährleistet einen facettenreichen Einblick in das entsprechende Arbeitsfeld. Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und weiteren Ausbildungsinstituten garantiert die Einbeziehung aktueller internationaler Forschungsergebnisse in die Fortbildung.

Themenbereiche aus Wissenschaft und Forschung werden im Rahmen des Basismoduls in Regionalgruppen selbstständig erarbeitet. Das Basismodul schließt mit der Präsentation der Regionalgruppenarbeit ab.

 

Das Aufbaumodul verleiht Einblick in spezifische Themenbereiche der Kunsttherapie. Neben einer Vertiefung des „Studium Generale“ aus dem ersten Jahr sind Transferleistungen und die Umsetzung des Erlernten in die kunsttherapeutische Praxis, sowie das therapeutische Selbstbild zentrale Themen des Aufbauseminars. Im Mittelpunkt stehen die Vermittlung spezifischer Methoden der Kunsttherapie (Märchenarbeit, Arbeit im Museum, Malatelier nach Arno Stern), der Einblick in die Arbeitsweise unterschiedlicher Einrichtungen (Fachkliniken, Ambulante Einrichtungen im Bereich Beratung, Prävention und Therapie mit Themenschwerpunkten wie Behinderungsformen, Sucht, etc.) wie auch der intensive Prozess der eigenen künstlerischen Praxiserfahrung (Plastik, Druck, digitale Medien, etc.).

Ein selbstständiges kunsttherapeutisches Projekt mit begleitender Beratung/Supervision ermöglicht eine individuelle Auseinandersetzung mit Erfahrungen, Problemen und Fragen, die sich in der Praxis ergeben und bereitet individuell auf die Umsetzung erlernter Inhalte als Transferleistung in den eigenen Berufsalltag vor. Der künstlerischen Entwicklung und Wahrnehmungsschulung wird ein hoher Stellenwert beigemessen. Der individuelle Entwicklungsprozess wird im Rahmen der Teilnahme an einer kunstpraktischen Gruppe mit Mappenberatung begleitet und angeleitet.

Das Aufbaumodul schließt mit der erfolgreichen Präsentation der eigenen Praxisleistung vor dem Plenum ab. Die kunstpraktische Entwicklung und schriftliche Ausarbeitung der Praxisleistung wird von einem Prüfungsgremium bewertet.

 

Extramodule/ Einzelseminare werden regelmäßig neben der Weiterbildung zu weiterführenden Themen angeboten und können extern gebucht werden.

 

Anmelde-Informationen / Voraussetzungen für die Teilnahme finden sie unter:

   
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